Gut ankommen am ASG:

Konzept zum Übergang von der Grundschule auf das ASG

 

Um den Wechsel von der Grundschule auf die weiterführende Schule zu erleichtern, haben wir uns am ASG schon vor langem auf den Weg gemacht, ein ganz eigenes und detailliertes Konzept dieses schulischen Übergangs zu entwickeln. Es soll unseren Neuankömmlingen helfen, sich schnell und sicher an der neuen Schule zurechtzufinden und sich gut aufgehoben zu fühlen.

 

  • Vierernachmittag (vorzeitige Einschulung):

An diesem Nachmittag, der bereits vor den Sommerferien stattfindet, lernen unsere zukünftigen Schützlinge ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden, ihren Klassenlehrer oder ihre Klassenlehrerin, die Schülerpaten und ihr neues Klassenzimmer kennen. Außerdem wird das Schulgelände mit all seinen Gebäuden, Höfen und Wegen erkundet. Nach einem gemeinsamen Start in der Aula nimmt der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin die Kinder mit ins neue Klassenzimmer. Die Eltern können bei Kaffee und Kuchen viel Informatives durch die Schulleitung und weitere Referent*innen erfahren und dabei aufkommende Fragen klären.

 

  • Die ersten drei Schultage

Die erste Schulwoche beginnt für unsere Fünftklässler*innen erst am zweiten Schultag (in der Regel also an einem Dienstag). So können wir uns unseren Neuankömmlingen vollkommen widmen und der Trubel des ersten Schultages hat sich bereits wieder gelegt. An ihrem ersten Tag begrüßen wir unsere neuen Schüler*innen zunächst herzlich an ihrer neuen Schule. Zuvor findet ein Begrüßungsgottesdienst in der Johanneskirche statt, zu dem alle Schüler*innen und ihre Eltern herzlich eingeladen sind. Den restlichen Vormittag verbringen die Klassen komplett bei ihrem Klassenlehrer oder ihrer Klassenlehrerin und diese erklären ihnen ihren Stundenplan und vieles mehr, was in der Anfangszeit wichtig ist. Eine Schulhausrallye führt die Fünftklässler*innen spielerisch durch alle Gebäude und das Außengelände des ASG. Am zweiten Tag begeht die neue Klasse einen Wandertag, bei dem sie von ihrem Klassenlehrerteam und ihren Schülerpaten begleitet wird. So lernen sich die Schüler*innen kennen und die Klassengemeinschaft wird von Beginn an gestärkt. Der dritte Schultag dient dem Thema „Lernen lernen“ und der Einführung in unsere Lernplattform „Moodle“. An diesem Methodentag erhalten die Schüler*innen wertvolle Lerntipps und setzen sich mit ihrem eigenen Lerntyp auseinander.

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  • Die Paten:

 

Schüler*innen aus der 8. Klassenstufe begleiten unsere neuen Fünftklässler*innen vor allem in der Anfangszeit am ASG, aber auch noch im weiteren Verlauf des Schuljahres. Sie stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite, begleiten sie auf Wandertage, vermitteln bei Streitigkeiten und fühlen sich im besonderen Maße für „ihre“ fünfte Klasse verantwortlich.

 

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  • Die ersten Wochen:

Neben dem Fachunterricht steht in der wöchentlichen Klassenlehrerstunde, aber auch in außerunterrichtlichen Veranstaltungen das Ausbilden einer starken Klassengemeinschaft im Fokus. Inhaltich verankert wurde dies in einem schuleigenen Präventionskonzept, welches für den Beginn der fünften Klassen auch das Thema „Verkehrserziehung (sicherer Schulweg)“ vorsieht. Im Klassenrat lernen die Schüler*innen schon zu einem frühen Zeitpunkt, wie man fair und unter Einhaltung von hilfreichen Regeln miteinander diskutiert und demokratische Entscheidungen trifft. Sie setzen sich dabei auch intensiv mit dem schuleigenen Leitbild auseinander, damit die dort verankerten Begriffe „fair, verantwortlich, miteinander“ erlebbar werden. Ein zweiter Methodentag steht unter dem Motto „Erfolgreiches Vorbereiten auf Klassenarbeiten“ und soll zusammen mit den in den Hauptfächern angebotenen Intensivierungs- bzw. Förderstunden beim Lernen unterstützen.

 

  • Ausblick:

Auch im zweiten Halbjahr der fünften Klasse sowie in den danach folgenden Schuljahren wird weiter an der Medienbildung und der Gewaltprävention gearbeitet. So finden in Klasse 5 beispielsweise noch der einwöchige „Basiskurs Medienbildung“, der „Waldtag“ (Erlebnispädagogik im Wald) sowie in Klasse 6 die „Anti-Mobbing-Tage“ statt. Ab der siebten Klassenstufe sieht das schuleigene Präventionscurriculum die Auseinandersetzung mit dem Thema „Legale und illegale Drogen“ vor. Insgesamt möchten wir mit unserer Präventionsarbeit erreichen, dass unsere Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen, fair zu handeln sowie Unrecht und die Nöte ihrer Mitmenschen zu erkennen.