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Neuigkeiten

Achtmal die Traumnote 1,0

Erstelldatum21.07.2025

Abiturientinnen und Abiturienten des Albert-Schweitzer-Gymnasiums feiern ihren Abschluss

Unter dem Motto „Abirol Spritz – ein bittersüßes Ende“ verabschiedete sich der diesjährige Abiturjahrgang des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Crailsheim mit einer festlichen Feier in der Hirtenwiesenhalle von der Schulzeit. 67 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten ihr Zeugnis – ein starker Jahrgang, der mit einem beeindruckenden Gesamtschnitt von 2,0 sogar über dem langjährigen Landesdurchschnitt liegt.

Durch das Abendprogramm führten die Abiturienten Annika Albrecht und Pascal Hofmann. Schulleiter Christian Reinhardt gab den Schülerinnen und Schülern in seinen Grußworten nebst Glückwünschen Impulse für den weiteren Weg: „Bildung ist Selbstbildung, die keiner für einen anderen erbringen kann“, zitierte der Schulleiter Wilhelm von Humboldt – und betonte, dass Bildung kein äußerlicher Prozess sei, sondern ein inneres Ringen, ein Wachsen, ein Selbstwerden. Diesen Weg der Selbstbildung, so Reinhardt, habe der Jahrgang 2025 mit dem heutigen Tag erfolgreich abgeschlossen. Besonders würdigte er auch alle Unterstützer – Eltern, die ihre Kinder auf ihrem Lebensweg begleitet haben, aber auch alle Mitglieder der Schulgemeinschaft, die in diesem Jahr wieder zu einem gelungenen Ablauf der Prüfungen beigetragen haben.

In Anlehnung an das Abimotto „Abirol Spritz – ein bittersüßes Ende“ sprach er auch die Herausforderungen der heutigen Zeit an: „Schauen wir weg? Oder übernehmen wir Verantwortung? Machen wir einfach weiter wie bisher? Oder versuchen wir, es besser zu machen?“ Fragen, die über den Schulalltag hinausreichen – hin zu den großen Aufgaben, vor denen die junge Generation steht. Passend dazu erinnerte Reinhardt an den Namensgeber der Schule, Albert Schweitzer, und dessen Worte: „Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegenüber allem, was lebt.“

Ein besonderer Moment der Feier war die Ehrung der besten Leistungen. Acht Schülerinnen und Schüler erreichten die Traumnote 1,0: Nazarii Bogachuk, Marie Brenner, Fine Eisenbeiß, Leon Bößennecker, Franziska Kett, Leonie Schäfer, Edda Lehnert und Lara Schuster.

Viele von ihnen sowie weitere Absolventinnen und Absolventen wurden mit Preisen und Stipendien für außergewöhnliche schulische und gesellschaftliche Leistungen ausgezeichnet. So erhielten neben den Acht mit der Bestnote auch Eva Präger, Valerie Meiser, Tim Habelt, Pascal Hofmann, Maja Leyh, Jakob Mack, Magdalena Bög, Johanna Matysiak, Marc Hesterberg, Sophie Bullinger, Okka Geist, Mia Kreuziger und Mara Ulshöfer ein e-fellows.net Online-Stipendium.

Für besonderes soziales Engagement wurde der Albert-Schweitzer-Preis an Magdalena Bög, Marie Brenner und Johanna Matysiak verliehen – eine Auszeichnung, die genau das würdigt, was auch Schweitzers Zitat ausdrückt: Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft.

Auch in den Fachbereichen zeigten sich beeindruckende Leistungen. Nazarii Bogachuk wurde mit dem Physikpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft geehrt. Leon Bößennecker erhielt den Mathematikpreis der DMV sowie den Ferry-Porsche-Preis für besondere Leistungen in Mathematik und Physik. Den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker nahmen Franziska Kett, Marie Brenner und Lara Schuster entgegen. Zusätzlich wurde Lara Schuster mit dem Scheffelpreis für das Fach Deutsch ausgezeichnet.

Fine Eisenbeiß erhielt den Karl-von-Frisch-Preis für Biologie, Helena Hesser wurde mit dem Otto-Dix-Preis für Bildende Kunst ausgezeichnet, und Marie Brenner nahm den Paul-Schempp-Preis für evangelische Religion entgegen. Den Buchpreis des Vereins Deutscher Sprache für das beste Deutschabitur erhielt Maya Bloos.

Der Südwestmetall-Schulpreis für das Fach Wirtschaft ging an Franziska Kett. Leonie Schäfer erhielt den Schulpreis Gemeinschaftskunde der Landeszentrale für politische Bildung.

Im Fach Geschichte wurde Edda Lehnert gleich doppelt gewürdigt – mit dem Preis des Historischen Vereins und dem des Verbandes für Historikerinnen und Historiker Deutschlands. Zudem erhielten Annika Albrecht und Lena Leiberich den Württembergischen Geschichts- und Altertumspreis.

Der SMV-Preis des ASG ging an Mia Kreuziger und Leni Mugele, die sich über Jahre hinweg für die Schülerschaft engagiert hatten. Für ihren Einsatz bei den Special Olympics wurden Marie Brenner, Sophie Bullinger, Sharazad Elmogasabi, Leni Göppel, Mia Kreuziger, Lina Kropshäuser, Lisa Laukenmann, Leni Mugele und Fenja Traub ausgezeichnet.

Auch die schulinternen Fachpreise wurden verliehen: Für besondere Leistungen in Bildender Kunst wurde Okka Geist ausgezeichnet, in Biologie Mia Kreuziger, in Chemie Marc Hesterberg, in Deutsch und Englisch Valerie Meiser, in Gemeinschaftskunde Leonie Schäfer, in Geschichte Johanna Matysiak, in Mathematik Marie Brenner, in Physik Tim Habelt und in Wirtschaft Pascal Hofmann.

Es war ein Abend voller Stolz, Dankbarkeit und Zukunftsfreude. Der Jahrgang 2025 hat nicht nur schulisch Großartiges geleistet – er hat Haltung gezeigt, Verantwortung übernommen und seine Spuren am ASG hinterlassen. Mit einem bittersüßen Abschied beginnt nun ein neues Kapitel – und die Gewissheit bleibt: Wer seinen Weg mit Engagement, Mut und Menschlichkeit geht, wird auch in der Welt außerhalb der Schule seinen Platz finden.