Neuigkeiten
Neue Hoffnung durch einfache Hilfe – DKMS-Typisierungsaktion am Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailsheim
Erstelldatum26.06.2025
Bereits zum dritten Mal fand am Albert-Schweitzer-Gymnasium eine DKMS-Registrierungsaktion statt. Organisiert wurde sie von den engagierten Schülerinnen Lisa Seiffer, Lenia Henn, Mia Hald und Gülnaz Soya aus dem Sozialreferat unter Betreuung von Andreas Lehnert von der Schulleitung. Ziel der Aktion: junge Menschen für das Thema Stammzellspende sensibilisieren und neue potentielle Spender gewinnen.
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung erhielten Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 11 einen umfassenden Einblick in die Arbeit der DKMS und die Bedeutung der Stammzellspende. Anschließend ließen sich 32 Schülerinnen und Schüler direkt vor Ort typisieren. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie wichtig Aufklärung ist.
„Ich finde die Aktion gut, weil man Menschen helfen kann. Ohne diese Veranstaltung wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, mich registrieren zu lassen“, berichtet Mia Hald, Mitorganisatorin der Aktion. Auch ihre Mitschülerin Lenia Henn hebt hervor: „Es gibt viele Menschen, deren Angehörige oder Freunde betroffen sind. Für diese fühlt es sich gut an zu wissen, dass es Spender geben könnte. Ich werde mich registrieren lassen, sobald ich 17 bin.“
Das Engagement der Schule wurde nun auch offiziell gewürdigt: Für die kontinuierliche Durchführung der DKMS-Aktion wurde das Albert-Schweitzer-Gymnasium mit dem DKMS-Schulsiegel ausgezeichnet – ein sichtbares Zeichen für gelebte Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung.
Für viele Teilnehmende war die Registrierung eine bewusste Entscheidung. „Ich habe mich registrieren lassen, weil es Leben retten kann“, sagt Schülerin Josephine Roman. Auch Merle Herzog sieht den Wert der Aktion: „Sollte man selbst erkranken, so hofft man auch auf einen Spender. Es ist also ein Geben und ein Nehmen.“
Mara Glück bringt es auf den Punkt: „Eine Registrierung ist nicht aufwendig, aber man kann viel bewegen.“
Durch Aktionen wie diese wird deutlich, wie viel junge Menschen bereit sind zu geben – im wahrsten Sinne des Wortes. Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, verdient Anerkennung und macht Hoffnung für viele Patientinnen und Patienten weltweit.



