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Ausstellung zur Seenotrettung am Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailsheim
Erstelldatum20.07.2026
Die Schülersprecherinnen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Crailsheim, Klara Kiderlen und Hanna Schreiber, haben eine besondere Ausstellung an ihre Schule geholt. Ausgehend von ihrem Religionsunterricht, in dem sie sich mit der zivilen Seenotrettung und Albert Schweitzers Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“ auseinandersetzten, entstand die Idee, die Wanderausstellung „Grenzenlose Menschlichkeit – Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“ am ASG zu präsentieren.
Die Ausstellung wurde vom Deutschen Albert-Schweitzer-Zentrum in Zusammenarbeit mit dem Bündnis United4Rescue entwickelt. Auf mehreren Informationstafeln informiert sie über die humanitäre Situation auf dem Mittelmeer, die Ursachen von Flucht und die Arbeit der zivilen Seenotrettung. Gleichzeitig greift sie Albert Schweitzers Leitgedanken der „Ehrfurcht vor dem Leben“ auf und stellt die Frage, welche Bedeutung diese Werte heute haben.
„Im Religionsunterricht hat uns das Thema sehr beschäftigt. Deshalb wollten wir die Ausstellung an unsere Schule holen und möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, sich damit auseinanderzusetzen“, sagen die beiden Schülersprecherinnen.
Das Deutsche Albert-Schweitzer-Zentrum setzt sich dafür ein, das Vermächtnis Albert Schweitzers lebendig zu halten und seine Werte auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu übertragen. Gemeinsam mit United4Rescue, einem Bündnis zahlreicher Kirchen und zivilgesellschaftlicher Organisationen, möchte die Ausstellung dazu anregen, über Menschlichkeit, Verantwortung und Solidarität ins Gespräch zu kommen.
Die Ausstellung ist derzeit im Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailsheim zu sehen und wird auch beim anstehenden Schulfest für alle Besucherinnen und Besucher geöffnet sein.



