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Zweimal die Traumnote 1,0: Abiturientinnen und Abiturienten des ASG feiern ihren Abschluss
Erstelldatum13.07.2026
Unter dem Motto „Ferrabi – 13 Jahre neben der Spur“ verabschiedete sich der diesjährige Abiturjahrgang des Albert-Schweitzer-Gymnasium am 11. Juli mit einer stimmungsvollen Feier in der Hirtenwiesenhalle von seiner Schulzeit. Im Rahmen der Feier erhielten die Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse und zahlreiche Preise wurden verliehen.
Der Jahrgang kann auf hervorragende Leistungen zurückblicken: Mit einem Gesamtschnitt von 2,1 lag das Abitur über dem langjährigen Landesdurchschnitt. Besonders erfreulich ist, dass 27 Absolventinnen und Absolventen eine Eins vor dem Komma erreichten. Gleich zwei Schülerinnen schlossen ihre Schulzeit sogar mit der Traumnote 1,0 ab: Sophie Göhler und Olivia Seegerer.
In seiner Ansprache gratulierte Schulleiter Christian Reinhardt den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem Erfolg. Er dankte allen Lehrkräften, Mitarbeitenden sowie den Familien, die zum Gelingen des diesjährigen Abiturs beigetragen und die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg begleitet hatten. Besonders hob er hervor, dass der Jahrgang trotz aller Herausforderungen das Leitbild des Albert-Schweitzer-Gymnasiums – „fair – verantwortlich – miteinander“– stets mit Leben gefüllt habe. Mit Blick auf das Abimotto ermutigte Reinhardt die jungen Erwachsenen, auch künftig „neben der Spur“ zu bleiben – im besten Sinne: neugierig, kritisch und bereit, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn, oder gerade weil, dieser manchmal abseits der Spur liege.
Auch die Abiturientinnen und Abiturienten selbst nutzten die Feier, um ihren Dank an Familien, Freunde und Lehrkräfte auszudrücken, die sie während ihrer gesamten Schulzeit unterstützt und begleitet hatten.
Im Mittelpunkt des Abends standen zudem zahlreiche Ehrungen für herausragende schulische und gesellschaftliche Leistungen. Neben den beiden Schülerinnen mit der Bestnote erhielten Bennet Doebbelin, Marlene Mack, Eliam Tobon Dimond, Josephine Roman, Alexandra Maier, Isabel Hüttner, Samuel Anameze, Paula Rühle, Maresa Schüler, Anna Bögelein, Valentin Gideon, Maja Hofmann, Lena Grimm, Sophie Hügler, Maria Wels, Marita Ehrmann, Laura Hald und Lara Herterich ein e-fellows.net-Online-Stipendium.
Für besondere Fachleistungen wurden zahlreiche weitere Preise vergeben: Den Bischof-Sproll-Preis (Katholische Religion) erhielt Olivia Seegerer, den Physikpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft Eliam Tobon Dimond, den Mathematikpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung Sophie Göhler. Der Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker ging an Sophie Göhler, Bennet Doebbelin und Isabel Hüttner. Anna Spatscheck erhielt den Otto-Dix-Preis für Bildende Kunst, Bennet Doebbelin den Paul-Schempp-Preis für Evangelische Religion, Sophie Göhler den Preis im Fach Philosophie/Ethik, Marita Ehrmann den Scheffelpreis für Deutsch sowie Alexandra Maier den Preis der Stiftung Humanismus heute. Der Geschichtspreis des Historischen Vereins ging an Maresa Schüler. Für die Studienstiftung des deutschen Volkes wurden Sophie Göhler und Bennet Doebbelin vorgeschlagen.
Der Südwestmetall-Schulpreis ging an Josephine Roman, der Buchpreis des Vereins Deutscher Sprache für das beste Deutschabitur an Olivia Seegerer, der Preis des Verbands der Wirtschaftsingenieure (VfS) an Samuel Anameze. Teilnahmebestätigungen der Eliteakademie Chemie und Materialwissenschaft der Universität Stuttgart erhielten Valentin Gideon, Sophie Göhler, Alexandra Maier und Rian Ulbig.
Auch das soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler wurde besonders gewürdigt. Den Albert-Schweitzer-Preis für soziale Mitarbeit erhielt Sophie Göhler, der Preis für das Engagement in der SMV ging an Valentin Gideon, der Preis für den Schulsanitätsdienst an Hannes Voigtländer. Für ihren Einsatz bei den Special Olympics wurden Sophie Bahle, Thore Kreißl, Samuel Moser, Mascha Rybak, Hannes Voigtländer und Naemi von Herrmann ausgezeichnet.
Darüber hinaus wurden die schulinternen Fachpreise verliehen. Ausgezeichnet wurden Anna Spatscheck (Bildende Kunst), Marlene Mack (Biologie und Deutsch), Alexandra Maier (Chemie, Latein und Mathematik), Sophie Göhler (Englisch), Moritz Späth (Geographie), Isabel Hüttner (Physik), Olivia Seegerer (Spanisch) sowie Yusuf Soya (Wirtschaft).
Mit der feierlichen Zeugnisübergabe, der Enthüllung des Abidenkmals und vielen persönlichen Begegnungen endete für den Abiturjahrgang 2026 ein bedeutender Lebensabschnitt. Gleichzeitig begann für die Absolventinnen und Absolventen ein neuer Weg – hoffentlich mit der Bereitschaft, auch künftig neugierig zu bleiben und, ganz im Sinne ihres Mottos, den Mut zu haben, gelegentlich „neben der Spur“ zu gehen.



