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ASG-Mädchen unter den besten vier Teams in Deutschland

hinten v.li.n.re: Andreas Keinert, Finja Hein, Sarah Dürr, Marissa Abrudan, Amelie Neumann, Theo Keiner, Martin Mewes
vorne v.li.n.re: Seniha Kilic, Luisa Pernfuß, Hannah Pabst, Lisa Seiffer
Erstelldatum13.05.2026
Mädchenteam des ASG Crailsheim vertritt Baden-Württemberg im Tischtennis beim Bundesfinale in Berlin.
Vom 05. bis zum 09. Mai 2026 ging es für die Tischtennismädchen des ASG wie bereits im Vorjahr zum Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia nach Berlin. Die Schülerinnen Sarah Dürr, Amelie Neumann, Luisa Pernfuß, Marissa Abrudan, Hannah Pabst, Finja Hein und Seniha Kilic wurden von TT-Coach Martin Mewes, den ASG-Schülermentoren Lisa Seiffer und Theo Keiner sowie dem Lehrer Andreas Keinert begleitet.
Nach der Bahn-Anreise am Dienstag und abendlichem Musicalbesuch ging es am Mittwoch zum ersten Mal an die Tische. Die Gruppenspiele der Vorrunde konnte das Team souverän gestalten. So wurden die Landessiegerinnen aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit 9:0 und 8:1 klar besiegt, ehe Mecklenburg-Vorpommern beim 6:3 mehr Gegenwehr aufbot.
Der zweite Wettkampftag hatte für die Crailsheimerinnen dann noch stärkere Gegner, spannende Duelle bis hin zu regelrechten Dramen parat. Im Viertelfinale wartete das Team des Hohenfels-Gymnasiums Zweibrücken aus Rheinland-Pfalz. Mit 6:3 konnte dieses enge Spiel gewonnen werden. Die ASG-Mädchen hatten damit zum ersten Mal seit 16 Jahren die Top 4 erreicht! Im Halbfinale mussten sie nun gegen die späteren Turniersiegerinnen der Carl-von-Weinberg Schule Frankfurt am Main antreten. Die Talente dieser Eliteschule des Sports erwiesen sich beim 0:5 als unüberwindbare Hürde.
Im abschließenden kleinen Finale um Platz 3 ging es gegen die Vertreter aus Nordrhein-Westfalen vom Städtischen Gymnasium Schmallenberg. Nach hartem Kampf und intensiven Ballwechseln ging das Spiel, das einem Krimi ähnelte, knapp mit 4:5 verloren. So wurde das Turnier auf dem bitteren, aber sportlich dennoch hervorragenden vierten Platz beendet.
Am Freitag blieb dann genügend Zeit für Freizeitaktivitäten, wie die Erkundung der Stadt, den Besuch des neuen Deutschlandmuseums und der Mauergedenkstätte Bernauer Straße. Auch der ASG-Tradition blieb man treu und besuchte die berüchtigte Eisdiele am Potsdamer Platz. Am Abend wurde dann die eindrucksvolle Abschluss-Show in der Max-Schmeling Halle genossen. So wurden nicht nur sportliche Erfahrungen gesammelt. Der Berlin-Aufenthalt war ein großartiges Erlebnis, das von weiteren ASG-Teams hoffentlich wiederholt werden kann.
A. Keinert


