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Neuigkeiten

ASG Weihnachtskonzert

Erstelldatum20.12.2025

Die Johanneskirche in Crailsheim platzte aus allen Nähten. Dies ist seit Jahrzehnten immer so, wenn das Albert-Schweitzer-Gymnasium mit seinem Weihnachtskonzert dort zu Gast ist und auf das große Fest einstimmt. Bericht von Hans-Peter König (HT)


Alle Musizierenden der ASG-Familie beteiligten sich daran: der Kleine Chor der Klassen 5 und 6 unter Leitung von Kerstin Dittmann mit Maram Ben Mna, Jael Ebert, Jakob Kößling, Robert Reimchen, Julia Winkel als Solisten, der Mittel- und Oberstufenchor und der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor, beide unter Leitung von Corinna Just (auch Klavier). Ebenso das Cello-Ensemble und die Streicher-AG unter Leitung von Tabea Reichert und Ina Krauß-Pfleghaar der Musikschule Crailsheim, die Mini-Band und ASG-Bigband unter Leitung von Tobias Wolber, der auch Orgel und Klavier spielte. Außerdem brachten Marissa Abrudan, Marie Bräuninger (Flöte), Lea Bielesch und Paul Ziegler (Trompete), Ruben Kunz (Violoncello), Lehrerin Carmina Huber, Maja Grabowski (Kursstufe 1) und Lilli Hawner (11a) als perfekte Gesangssolistinnen stets Hochrangiges zu Gehör.

Mit bekannten Klängen des „Nutcracker Swing“ von Peter Tschaikowsky im Arrangement von Mike Story eröffnete die Bigband den Abend raumfüllend und feierlich. Schulleiter Christian Reinhardt brachte seine Freude und seinen Dank zum Ausdruck und verwies auf den großen Wert der Zeit. Frohe Weihnachten wünschte der Kleine Chor, mit festlichen Mützen ausgestattet, mit dem Traditional „We Wish You a Merry Christmas“. Traditionelle Weihnachtslieder hatte auch Tobias Wolber in der „Weihnachtsmusik 2025“ arrangiert, die die Mini Bigband stimmungsvoll erklingen ließ.

Gemeinsam sangen der Kleine Chor und der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor das traditionelle englische Weihnachtslied „God Rest You, Merry Gentlemen“ mit einer Botschaft der Freude und des Trostes, lautmalerisch gestaltet, und später in perfektem Zusammenspiel zwischen Chor und Instrumentalisten, „Salve puerule“ (Sei gegrüßt, kleiner Junge), ein Stück des berühmten Barockkomponisten Marc Antoine Charpentier für Chor, zwei Trompeten und Generalbass. Dazwischen sangen alle Anwesenden klangschön den Kanon „Seht, die gute Zeit ist nah“.

Der Bigband-Leiter Tobias Wolber hatte das amerikanische Weihnachtslied „It Came Upon the Midnight Clear“ variantenreich arrangiert, das die Friedensbotschaft der Engel zum Inhalt hat. In verschiedenen Variationen (Kleiner Chor mit Solisten, Chöre, Gemeinde, alle) wurden vier Strophen des Weihnachtsliedes „Adeste, fideles“ (Herbei, o ihr Gläubigen) auf Lateinisch und Deutsch andachtsvoll gesungen.

Zwei Querflöten und das Piano ließen Adolphe Adams berühmtes „Cantique de Noël“ in feierlichen Tönen erklingen, einen Lobpreis auf die Geburt von Jesus und die Erlösung der Menschen durch die Liebe Gottes. William Lloyd Webbers „Blessed is He that Cometh“ (Gesegnet ist der, der da kommt) aus seiner Weihnachtskantate „Born a King“ war ein weiteres Ehrerbietung erweisendes Lied. „Weihnachtsgrüße“ von Andrea Holzer-Rhomberg überbrachte die Streicherklasse von der Empore aus, von der Orgel begleitet, mit überraschenden Wendungen.

Die volkstümlichen Weihnachtslieder „Leise rieselt der Schnee“, „O Tannenbaum“, „Ihr Kinderlein, kommet“, „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Jingle Bells“ sangen alle gemeinsam, zart klingende Orgelmusik dazwischen eingebaut. Mit „Hark! The Herald Angels Sing“ begab sich das Cello-Ensemble, dem Engelsgesang folgend, auf die Spuren des traditionellen englischen Weihnachtsliedes, um danach Joseph Haydns Adagio aus dem „Divertimento D-Dur“ überaus andachtsvoll und erhebend zu Gehör zu bringen. Aus der Wiener Klassik ging es zurück in die Zeit des Barock, als der Große Chor und der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor das Musikstück für Chor, zwei Flöten und Generalbass „Ihr lieben Hirten, fürchtet euch nicht“ von Andreas Hammerschmidt sangen. Mit „Frosty the Snowman“ im Arrangement von Jerry Nowak begab sich die Bigband in das 20. Jahrhundert, zum Mits(ch)wingen animierend, um dann mit von Johnny Vinson arrangierten Traditionals eine „jazzige Weihnacht“ entsprechend überaus schwungvoll, lebhaft und herrlich „schräg“ zu gestalten.

Nach dem gemeinsam gesungenen „Hört, der Engel helle Lieder“ und Dankesworten endete das großartige Gemeinschaftskonzert mit einem weiteren Highlight: „Rudolph’s Ragtime Razza-ma-tazz!“, von den Chören und der Bigband einzigartig dargeboten und begeistertem Mitklatschen begleitet. Gab es zwischen den einzelnen Darbietungen großen Applaus, so wurde dieser am Ende geradezu stürmisch.