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Demokratie (er)leben
In der von Herrn StD Mugele initiierten Veranstaltungsreihe „Demokratie (er)leben“ erhalten Schülerinnen und Schüler des ASG die Gelegenheit, Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen der Zivilgesellschaft kennenzulernen, die sich mit ihrem Engagement aktiv für das Gemeinwohl einsetzen. Die Reihe verfolgt das Ziel, angesichts der Flut negativer Nachrichten und düsterer Zukunftsprognosen Mut zu machen und aufzuzeigen, dass es zahlreiche Menschen gibt, die sich mit Überzeugung für eine bessere Welt einsetzen.
Auch in diesem Jahr kamen im Klassenzimmerformat wieder drei Referentinnen und Referenten – allesamt politisch, sozial oder ökologisch engagiert – in die 11. Klassen des ASG, um von ihren persönlichen Wegen und Beweggründen zu berichten.
Isabell Rathgeb gewährte den Schülerinnen und Schülern Einblicke in ihren Alltag als junge Kommunalpolitikerin. Abseits des aktuellen Landtagswahlkampfes sprach sie über ihre Motivation, sich politisch einzubringen, und über ihr Anliegen, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Ihr authentischer Bericht verdeutlichte, dass politisches Engagement bereits auf kommunaler Ebene großen Einfluss haben kann.
Samuel Raidt – ehemaliger ASG-Schüler und Abiturient des Jahrgangs 2022 – stellte seinen Weg zum Rettungssanitäter vor. Seine berufliche Entwicklung nahm ihren Anfang im Schulsanitätsdienst des ASG, wo er früh Verantwortung übernahm. Heute gibt er sein Wissen weiter und bietet Erste-Hilfe-Kurse für die aktuellen Mitglieder des Schulsanitätsdienstes an. Seine Geschichte zeigte eindrucksvoll, wie schulische Erfahrungen den Grundstein für ein langfristiges gesellschaftliches Engagement legen können.
Als dritte Referentin berichtete Malina Güthner (Abitur 2017) von ihrer Tätigkeit als Walbeobachterin. Sie erläuterte, wie wichtig es ist, sich für Umwelt- und Naturschutz einzusetzen, und dass jeder Mensch – unabhängig von Ort oder Profession – seinen Beitrag leisten kann. Dabei machte sie deutlich, dass Engagement nicht zwangsläufig in Australien oder anderen fernen Regionen stattfinden muss, sondern im unmittelbaren persönlichen Umfeld beginnen kann.
Nach einer kurzen Einführung blieb ausreichend Zeit für den Austausch mit den Klassen. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit rege, stellten Fragen und traten mit den Gästen in einen lebendigen Dialog. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: Viele empfanden die Erfahrungsberichte als inspirierend und ermutigend und wünschten sich weitere Veranstaltungen dieses Formats.
Das ASG dankt den Referentinnen und dem Referenten herzlich für ihren freiwilligen Einsatz. Alle drei stellten ihre Freizeit zur Verfügung und verzichteten auf eine Vergütung – getragen von dem Wunsch, junge Menschen für gesellschaftliches Engagement zu begeistern.



