Schule
als Staat - was ist das?
Eine Schule "spielt" Staat. Die Lehrer und Schüler werden
für mehrere Tage Bürger eines selbstgegründeten Staates.
Sie werden zu Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sie betreiben
Handel untereinander und richten sich nach eigenen Gesetzen.
Im Voraus wird eine Regierung gewählt, Gesetze festgelegt,
Betriebe gegründet, etc.
Schule als Staat - warum?
Anders als im normalen Unterricht lernen die Schüler das
sonst nur abstrakt vorhandene Gebilde Staat "von innen"
kennen. Es entwickelt sich ein Gespür und Verständnis
für wirtschaftliche Zusammenhänge, für Entscheidungsprozesse
und Informationsflüsse. Größter Unterschied gegenüber
dem Unterricht im Klassenzimmer ist die aktive Teilnahme
am Staatsgeschehen - als Wähler, Abgeordneter, Betriebsinhaber
etc. -, die die Schüler für die Zeit der Projekttage in
eine mit Schule nur noch entfernt verwandte Erlebnissituation
versetzt. |
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